Das alte Gästebuch (ist nicht mehr zu benutzen!)
Name: Clara
Email: mrssippi18@yahoo.de
Datum: Montag, 4 Juni, 2007 um 15:12:20
Kommentar:hey paps, ich hab hingeguckt! wir hören uns, grüße an monika! kuss kuss Clara
Name: Hilmar A. Röner
Email: h.a.roener@web.de
Datum: Dienstag, 15 November, 2005 um 19:11:50
Kommentar:Lieber Axel! Schön das Du mich in meinem Atelier besucht hast! Schön auch deine Arbeiten!!! Du kannst immer zu einem Bier bei mir vorbeikommen. Gutes Schaffen! Hilmar Röner www.galerieroener.de
Name: Reinhild Laue
Email: ReReL17@web.de
Datum: Samstag, 21 Mai, 2005 um 01:45:36
Kommentar: Hallo, Axel Peters! Warum habe ich diese Seite erst jetzt gefunden!? Annette hat immer mal von Behnkenhagen erzählt... Mit einem Lächeln ...wie auch immer ... :) Einige Male bin ich an Behnkenhaben vorbeigefahren und habe an Annette und ihren Papa gedacht ... Nun hab ich sogar Annettes e-mail-Adresse gefunden ... Ichh freue mich SEHR!!! Übrigens, die Skulpturen gefallen mir SEHR GUT ... haben soooooo vieeeel Seele ..... Warum ich die Seite JETZT gefunden habe!? Weil ich vor einigen Tagen erneut nach Mario Fuentes im internet gesucht habe ... einen Artikel fand von E. Stedefeldt ... Bitte liebe Grüße an Annette und auch an Mario! Ich grüße Sie herzlich und wünsche viel Kraft für die Bildhauerei!!!! Bin gespannt auf weiteres!!!! ReiLa ... (wie eine Perle... : ) )
Name: Annette und Steffen
Email: mail@lebensart-usedom.de
Datum: Mittwoch, 23 Februar, 2005 um 00:16:07
Kommentar: Lieber Papa, ham uns mal die Fotos von UP DE VILLA angesehen...naja, also ich wollt hier nur mal allllllen sagen, dass ICH sie nicht so gut getroffen ist, die wunderschöne und verträumte Villa...Es sieht viiiiieeeeeeeell schöner aus, ...wer ein Grundstück sucht und Ruhe, findet sie dort in jedem Fall! Eigentlich ist es ein Jammer, dass die Villa nun unter den Hammer kommen soll!!!!! Wenn wir reich wären,.... sind wir aber nicht, schade!!!! Aber reich an Erinnerungen...von all dem, was die Villa ausmacht!!! Papa, ich bin traurig!!!!!!!!!!! Aber glücklich, dass du dein Glück woanders gefunden hast... Liebste Grüsse
Name: Olaf
Email: olafschramm@hotmail.com
Datum: Dienstag, 30 November, 2004 um 01:06:52
Kommentar: Hallo Axel, interessant Deine neuen Steine zu sehen....und die alten natürlich auch. Und der Efeu ist auch gewachsen! Was sind denn Deine letzten Projekte? Wenn Du öfter in Kreuzberg bist, komm doch mal auf n Tee vorbei. Ne Karo gibts leider nicht mehr dazu, ich bin Nichtraucher geworden. Und der Tee is auch keine Grusinische Mischung mehr. Desto besser! Im übrigen bin ebenso virtuell zu haben unter www.klassische-homoeopathie-berlin.de Da ich kinderlos bin, ist mein Gästebuch leider nich so üppich. Lohnt sich aber trotzdem. Also...in alter Frische. Olaf
Name: Rolf Kadur
Email: rolfwilhelm1@gmx.de
Datum: Donnerstag, 7 Oktober, 2004 um 10:30:47
Kommentar: Hallo Axel bin nun heute nach langer Zeit wieder mal im WWW. Danke für deine Mail. Bei mir geht es im Moment recht gut voran. Hab eine Umwschulung besucht. Arbeite nun auf dem Flugplatz in Düsseldorf. Ist ein guter Job. War vor einigen Tagen in einer Kirche hier in Bottrop. Hier gibt es schöne Reliefs. Hab versucht, sie zu zeichnen. Ist zwar nicht so geworden, wie ich es mir gewünscht hatte. Aber die Ruhe bekam mir sehr wohl. Wünsche dir ein frohes Schaffen. Wenn ich mal wieder in Mecklenburg bin, schau ich auf jeden Fall vorbei. Bester Grüsse von Rolf und Familie aus Bottrop in NRW
Name: Ronja
Email: veronika.richter@gmx.de
Datum: Montag, 27 September, 2004 um 20:37:42
Kommentar: Lieber Axel, nun bin auch ich endlich drin im Netz - hab mir als erstes natürlich den Mann (auch die Frau, jaja...)angeschaut und mich gefreut! Muß immer wieder an unsrere Arbeitsstudien denken, bin jetzt jeden Dienstag an meinem Sandsteinmann dran: schön, daß ich mir Elan und Lust und Rat bei Deinem Paar holen kann! Nur schade, daß ich sie nicht anfassen kann, Du weißt, die Sinnenlust...
Name: Annette, die zweit-Geborene
Email: mail@lebensart-usedom.de
Datum: Sonntag, 25 Juli, 2004 um 22:36:04
Kommentar: Ja, ist ja ein ganzes Stückchen weiter...die Frau hat unwahrscheinlich an Spannung gewonnen!!!!!! Beim Mann bin ich noch gespannt... Papa, steckt so vie Weiches und Liebes drin...bin doll stolz auf dich... JAAAAAAA, das könnt und sollt ihr ALLEEEE wissen !
Name: Rolf aus Bottrop
Email: rolfwilhelm1@gmx.de
Datum: Montag, 26 April, 2004 um 19:50:28
Kommentar: Hallo Axel, einen schönen Gruss aus Bottrop hier im Ruhrpott. Als ich vor einigen Tagen bei dir war, deinen Montblanc gesehen hatte, konnte ich einfach nicht anders. Solch ein Schreibgerät musste ich auch haben. Nächste Woche bin ich glücklicher Besitzer eines solch edlen Schreibgeräts. Zugegeben, nicht gerade billig, aber für das ganze Leben. Glückwunsch auch zu deiner Web-Seite. Ist hervorragend gelungen und sehr inhaltsreich. Schaue immer wieder gerne mal nach deinem Schaffen. Hab auch wieder mit Schnitzen begonnen. Setze mich einfach im Wald auf einen Baumstamm und keiner stört mich. Weiterhin wünsch ich dir ein frohes Schaffen. Gruss von Rolf aus Bottrop
Name: Ulrich Hammer
Datum: Montag, 1 März, 2004 um 18:36:07
Kommentar: Hallo Axel, habe eben deine Arbeiten im Internet gesehen, bin ganz überrascht und gratuliere zu dem Weg, den du gegangen bist seit dem Beginn in Rostock mit den Beischlagsteinen. Hochachtung und herzliche Grüße. Ulrich
Name: annette
Email: lebensart-usedom@.web.de
Datum: Donnerstag, 15 Januar, 2004 um 20:27:28
Kommentar: Hi,wir wollten dich nur mal kurz besuchen und ein gaaaaaanz positives Lebenszeichen von uns geben...alles ist toll und wir sind sooooo gluecklich, hier zu sein. Am schoensten fuer mich ist ein Tag ohne Termine und ohne Handy... ich liebe dich und wir umaermeln und knuddeln dich und melden uns sicher noch einmal. Gruesse an alle, die an uns denken und kennen...
Name: Rahel
Datum: Freitag, 31 Oktober, 2003 um 19:19:29
Kommentar: einen abendgruss, auch denen, die den damm für die mitte halten... lache übers feedbback, @mkesselring, danke sehr... mal wieder ein kleiner text für Axel---> Träumerin. Wenns regnet, und ich sitze hinter den Autoscheiben, dann scheint manchmal im Rückspiegel ein Gesicht auf, das durchwandert wird von hellsprenkelnden Tropfen, alle umrandet mit leichten Schattenauras. Das macht die Fläche dieser Andeutung von Gesicht sanft, fast mystisch. Hinter der Musterung tritt das individuelle des Gesichtes ein wenig zurück und lässt eine Andeutung von Gesicht aufscheinen, das ohne Bemühen, ohne Gefälligkeit und ohne Schmerz ist. Ein Teil von mir weiss, dass ich das bin, und etwas ist augenblicklich ungeheuer verliebt in dieses Vorsichhinseingesicht. Innerlich lächle ich. Das Spiegeltropfenmeer zerrinnt, läuft unentwegt zusammen und verdichtet und konstelliert sich neu: Als ob auf einem Gesicht ein Film von der Geschichte des Regens abgespielt würde. Musik unhörbar, doch vorhanden.
Name: axel
Email: axel@updevilla.de
Datum: Samstag, 25 Oktober, 2003 um 14:53:16
Kommentar: Das fand ich bei Paulo Coelho in "11 Minuten": "..........Ich muss den Schmerz begreifen." "Du hast ihn gestern gespürt und herausgefunden, dass er zur Lust führt. Du hast ihn heute gespürt und den Frieden gefunden. Ich will dir nur sagen: Gewöhn dich nicht daran, denn er ist eine starke Droge. Er findet sich in unserem Alltag, im verborgenen Leiden, im Verzicht, den wir leisten. Und wir geben dann der Liebe Schuld am Scheitern unserer Träume. Der Schmerz erschreckt, wenn er sein wahres Gesicht zeigt, aber er ist verführerisch, wenn er als Opfer, als Verzicht erscheint. Oder als Feigheit. Sosehr der Mensch den Schmerz auch ablehnt, so sehr liebt er ihn auch, macht er ihn zum Teil seines Lebens." "Das glaube ich nicht. Niemand leidet gern." "Wenn du begreifst, dass du, ohne zu leiden leben kannst, dann ist damit ein großer Schritt getan- aber glaube ja nicht, dass jemand anders dich verstehen wird. Nein, niemand leidet gern, und dennoch suchen alle den Schmerz, das Opfer, und fühlen sich dadurch gerechtfertigt, fühlen sich rein, glauben, sich damit die Anerkennung ihrer Kinder, Ehemänner und Ehefrauen, Nachbarn und auch von Gott zu verdienen. Wir wollen jetzt nicht weiter darüber nachdenken, du musst nur wissen, dass das, was die Welt bewegt, nicht die Suche nach der Lust ist, sondern der Verzicht auf alles, was wichtig ist. Zieht der Soldat in den Krieg, um den Feind zu töten? Nein: Er wird für sein Land sterben. Zeigt die Frau ihrem Mann gern, dass sie zufrieden ist? Nein: Sie möchte, dass er sieht, wie sie sich für ihn abplagt, um ihn glücklich zu machen. Geht der Mann zur Arbeit, weil er glaubt, sich darin zu verwirklichen? Nein: Er rackert sich ab für seine Familie. Und so weiter: Kinder, die auf ihre Träume verzichten, um den Eltern eine Freude zu machen, Eltern, die auf ihr Leben verzichten, um den Kindern eine Freude zu machen - Schmerz und Leid werden so zu Beweisen für etwas, was allein Freude bringen sollte: Liebe." "Hör auf!"................
Name: Matthias
Email: mkesselring@t-online.de
Datum: Mittwoch, 8 Oktober, 2003 um 10:25:10
Kommentar: @Rahel: Hallo Rahel, habe Deine Texte gelesen und zugegebenermaßen immer nicht alles verstanden ;-) Trotzdem mußt Du Dir jetzt meine Einlassungen gefallen lassen. Zu Bild 7: Autobahnwanderung auf dem Mittelstreifen der A7. Das ist doch ungesund. Nicht wegen der Abgase (die schluckt man so weg, wenn man wochen- und monatelanglang mit einem ozonproduzierendem Drucker in einem Raum arbeiten muß), sondern wegen dem Drehwurm, den man inmitten der Blechlawinen kriegt. Auf der eine Seite immer nur rechts, rechts, rechts, auf der anderen immer links, links, links. Solange man von dem Mittelstreifen nicht wieder runter will, geht das wohl in Ordnung ... Zu Bild Nr. 8: "Was erschreckt den modernen Menschen am meisten?" Stromausfall? Ist eher ärgerlich, eigentlich mehr die Erkenntnis, daß man in der Zwangspause nicht mal Kaffee kochen kann, jedenfalls nicht elektrisch. Ein Virus im Netz? Ein vermeidbares Risiko. Eher sind es ganz belanglose Dinge. Mir fallen da aber nur lauter kleine Garstigkeiten ein, die ich hier selbstdiszipliniert nicht ausführen will. Viele Grüße!
Name: Rahel
Datum: Samstag, 4 Oktober, 2003 um 13:39:17
Kommentar: Bild Nr 8 --- Was erschreckt den modernen Menschen am meisten? Ein Stromausfall, ein dunkler Bildschirm, ein Virus im Netz. Die neuen Fischer und Fischerinnen. Eine Firmenfusion, die Fusseln im Alltag der Werktätigen hinterlässt. Gedanken wie Schneeflocken. Den Boden bedecken die Blütenblätter des Grossstadtschmutzes. Schlurfende Müdigkeiten. Einzelne zickzacken sich durch eine Idee von Lebendigkeit. Alles ein grosser Wettbewerb, die Konsumenten sammeln neuerdings wieder so etwas Ähnliches wie Rabattmarken und rennen diversen Aktionen und Sonderangeboten hinterher. Die Welt ein grosses Sonderangebot. Erdbeben, Erdbeeren, Satelliten und Flugzeuge, Essiggurken, Bluechips, Bluewin, Blue Curacao, ich sterbe blau und seelig... Die Hierarchien mit allen Folgen der Wertungen zu Ungunsten der Wertschätzung zu vollziehen, ist ein saure Sache. Drops sind sauer (habe noch nie welche gegessen). Was also erschreckt den modernen Menschen am meisten? Der Lottogewinn der Nachbarin? Oder vielleicht immer noch der König der Toten, den Gymnastik, Feng Shui, das Einmaleins und die Kunst, so sie noch taugt, kaltlassen? Ich strecke den Kopf ausm Fenster: es riecht nach Sommer.
Name: Rahel
Datum: Samstag, 4 Oktober, 2003 um 13:38:42
Kommentar: Bild Nr. 7 --- Die Wanderung entlang der Autobahn war meine Idee, A7, mittendrin unterwegssein. Wir führten sie also eines frühen Morgens durch. Während du mir zarte Geschichten und Beobachtungen erzähltest, die im Lärm der vorbeirauschenden, brausenden Autos und Lastwagen untergingen, hörte, oder besser, sah ich dir aufmerksam zu: deine Mimik, deine sparsame Gestik, der Glanz deiner Lippen, das Hüpfen deiner Brauen, das Gelächter deines Dialektes. Anstelle der Landschaft sonst flogen die Staffeln der Fahrzeuge vorbei. Es flogen ganz schön viele Fahrzeuge vorbei. Wir stolperten auf der Anhöhe des Dammes, auf dem Streifen, der sonst nur den Bussarden gehört. Wieviel Zärtlichkeit überlebt in Lärm und Geschwindigkeit? Allmählich verstummtest du, deine Geschichten wurden linearer, eilten auf mögliche Endpunkte von langweiliger werdenden Geraden zu. Das Ungewohnte unserer Wanderschaft hat nicht wettmachen können, dass wir in den gnadenlosen Strom des Blechparkes eingesaugt wurden, in eine Art stille stumpfe Wut des Vorwärtskommenwollens. Vom Himmel fielen in kürzester Zeit mehrere Shootingstars und mindestens 33 Events. Ein Konzert war nicht dabei. Wir kamen ganz schön auf die Welt. Und dabei wollen eigentlich nur einfach alle etwas Besonderes sein...
Name: Rahel
Datum: Samstag, 4 Oktober, 2003 um 13:37:49
Kommentar: Bild Nr 6 --- Die Gummibären sind in einer Tüte zuhause, die R. aufreisst. Am liebsten mag R. die roten, die den T. G. auch nicht mehr schrecken, ja ihm scheinbar sogar auch schon weiland schmecken. In Farben sortiert, isst sie sie auf. Ein Gummibärchen nach dem anderen zerflisst im Mund, rutscht herunter, verliert Form, Aussage und Inhalt. Seit R. so viele Gummibärchen isst, raucht sie nicht mehr. Seit R. nicht mehr raucht, isst sie so viele Gummibärchen. Weil die Quieckerchen so süss sind im übertragenen Sinne streichelt R. sie, bevor sie sie aufisst. So eine gute Behandlung hat manch ein Mitarbeiter und manch eine Mitarbeiterin in einer modernen Firma nicht. Wenn sie wirklich schlimm wütend ist, das ist sie sehr sehr selten, dann setzt R. die Gummibären in den Gummibaum und streckt ihnen die Zunge raus. Im Gummibaum leiden die Bären vor sich hin. Wenn sie dann ein dickes Fell aus Staub gekriegt haben, dürfen sie surfen gehen, im Internet. Schnee gibts ja meistens zuwenig, im Gummiland. Beim Besuch im Gummiland, da hat schon der eine oder die andere Lack und Leder erkannt...
Name: Rahel
Datum: Samstag, 4 Oktober, 2003 um 13:37:04
Kommentar: Bild Nr. 5 --- Eine Künstlerin sollte nicht schreiben, sie sollte künstlern. Viele meinen, künstlern ist es dann, wenn mans nicht selber könnte. Das viele Lesen geht fast jedem auf den Wecker. Die Worte steigen in den Kopf und der Kopf ist vor lauter Worten schon ganz zerbeult und halb verglüht. Am liebsten hätten wir ein wenig Sex und unter dem Tuch eine leichte Erregung. Ein angenehmes Lustgefühl gefällig? Die Kapuze ist ein Ring ums Gesicht, weils für einen Heiligenschein selten reicht. Die ND von Lourdes leuchtet in meinem Badezimmer, weil manche Dinge nur als Geschenke zu einem finden. Im Dunkeln leuchten ist schon was, im Hellen scheints nicht so überragend. Wenns im Hellen leuchtet, kann man es noch Leuchten nennen ohne schlechtes Gewissen? Das schlechte Gewissen ist das schlechteste Gewissen, das ich kenne. Es schleicht sich ein wie manche Menschen, die nichts unversucht lassen, um sich bei einem bekannt machen zu wollen durch die Ausübung unangebrachter Macht. Und: wie wollte man es ihnen übelnehmen, wenn sie wirklich so bedürftig sind? Also heute nehm ich es ihnen sehr sehr übel.
Name: Rahel
Datum: Samstag, 4 Oktober, 2003 um 13:36:21
Kommentar: Bild Nr. 4 --- Was immer ich denke, kommt umgekehrt-verkehrt aus mir raus, und die Wortschnüre, die eh schon verwickelt sind, muss ich mühselig auf hohle Stellen abklopfen. Ich arbeite den ganzen Tag wirklich hart. Die hohlen Stellen sind teilweise so dicht aufeinander, dass man ruhig von einer verflixten Leerraumverfilzung sprechen könnte, wenn das nicht weitere Leerraumverfilzungen hervorriefe. Das ist mir zu riskant, und wann immer ich kann, stelle ich das Denken ein und konzentriere mich auf meine Arbeit als Hohlstellenabklopferin. Aber es gibt einfach Momente des Übermutes, und in denen entstehen neue Unräume, nicht unähnlich dem blechernen Scheppern eines Radios auf Tauchstation oder einer Art Eröffnungsrede für das Museum der Langeweile, wo jetzt wirklich jeder und jede ermässigten Eintritt hat. Im Zirkus gehen sie ja auch mit ein paar Kapriolen im Kreis und heimlich stelle ich meinem Lieblingskünstler ein Paar rote Kinderstiefel voller Wasser hin. Er wird es nie erfahren... --- P.S.: Roman Signer heisst er...
Name: Rahel
Datum: Samstag, 4 Oktober, 2003 um 13:35:05
Kommentar: Bild Nr. 3 --- Früher einmal, da gab es Noten: für gutes Benehmen und als Zahlungsmittel. Inzwischen ist alles viel einfacher geworden. Es wird alles immer einfacher, weil wir die Maschinen haben. Wers nicht glaubt, hat die Maschinen trotzdem. Noten sind allerhöchstens noch etwas, was die Schüler mancher Lehrer aus Holzstücken mit Löchern husten müssen. Der Duft der grossen weiten Welt kostet etwa 39.65. Und was würdest du tun, wenn du plötzlich am Boden festgewachsen wärst? Würdest du langsamer werden? Manchmal habe ich Lust, schneeweisse Eier in die schneeweite Landschaften zu werfen, einfach so. Deshalb muss ich nicht unbedingt verrückt sein. Am liebsten ist mir die Schönheit, wenn sie mich fast umhaut vor Glück. Aber auch das geht vorbei. Eigentlich ist es merkwürdig (nicht nur) mit den Sternen: tagsüber gibt es sie nicht. In der tiefsten Nacht leuchten sie und überziehen den Himmel mit einem Meer von unmöglich generösen Konstellationen.
Name: Rahel
Datum: Samstag, 4 Oktober, 2003 um 13:34:12
Kommentar: Bild Nr. 2 --- Dreihundert Riesen haben sich auf offenem Feld verirrt. Der am lautesten schreit, ist schon am längsten verirrt, die anderen sind schleichend verwirrt ob Geschrei des ersten, und ob der Weite der offenen Fläche. Riesen haben es gerne kuschelig und sicher, vor allem, wenn es auf Vollmond zugeht. Doch da sie ihre angeborenen Hemmungen nur selten überwinden, sind sie zu oft unscheinbaren und unbefriedigenden Daseinsformen verdammt. Das und auch die Weite aller Möglichkeiten verwirrt sie zutiefst, macht sie wild in ihrem Schmerz. Manch einer ist dem nur durch hemmungsloses Konsumieren vorübergehend entkommen. Das Grösste an den Riesen: ihr Hang zur Ernsthaftigkeit. Wenn die Riesen am Handy hängen, und ich umfalle vor Lachen, kann die Situation für mich lebensbedrohlich werden: riesige Riesen, hängend an Handies mit fistelnden Stimmen walzen dich nieder wie nichts, verwirrt und verirrt, wie sie halt manchmal sind. Aber wer braucht schon die Riesen um wirklich lachen zu können...
Name: Rahel
Datum: Samstag, 4 Oktober, 2003 um 13:33:19
Kommentar: Bild Nr. 1 --- Seit geraumer Zeit wird die Kunstschaffende R. von schwarzen Gestalten verfolgt. Sie nimmt es soweit als möglich gelassen und erklärt das Schwarze kurzerhand zur sozialer Skulptur im Beuysschen Sinne. Das Interaktive bleibt zwar in den Untertanenregionen gerne mal auf der Strecke, dafür wird öfters bei einem Glas Wein diskutiert. Das Inflationäre überwiegt das Qualitative bei weitem, aber auch schwarze Gestalten werfen Schatten (manche sogar ziemlich lange). Über kurz oder lang werden alle Beine die Zusammensetzung nicht des Paares an sich, doch aber des Gegenüberstehend mindestens mehrmals gewechselt haben. Siegen wird das beste Gedächtnis im Falle der Erinnerung. Vielleicht ist Geduld auch in schnellen Zeiten ein Gut zu bedenken. Auf jeden Fall glänzen die Schuhe von manchen immer noch etwas mehr als die von wiederum anderen. Die Kunstschaffende R. beisst dem erstbesten mit einer Eisblume im Knopfloch das Ohrläppchen mit einer einigermassen zärtlichen Geste ab.
Name: Axel
Email: axel@updevilla.de
Datum: Donnerstag, 2 Oktober, 2003 um 23:29:52
Kommentar: Habe die letzten Einträge nochmal neu gemacht, deshalb das unstimmige Datum, sorry..... axel
Name: Martin Nuriew und Heidi Peters
Datum: Donnerstag, 2 Oktober, 2003 um 23:23:25
Kommentar: Hallo Papa!!! Wie geht es dir??? Alles was du machst ist SUPER!!! Schöne Grüße Martin, Ariane, Larissa, Heidi und... und... und...
Name: Rahel
Datum: Donnerstag, 2 Oktober, 2003 um 23:22:35
Kommentar: Axel, ich weiss, dass du immer unruhiger wirst: und dennoch: sei ruhig, so weit du das sein kannst. das vertrauen in dinge, die man nicht beweisen kann. bin mit meinen gedanken ein wenig in italien, und schweife um die zwei rücken rum, zwei rücken, die geschichten erzählen, vorderseiten, seitenansichten, geschichte und schweisspuren auf sich, in sich tragen... wieder mal ein kleiner gute-nacht-text... ---> Die Zeit jetzt: Sie ist alles, was ich habe. Sie ist alles, was ich bin. Sie ist alles, was ich will. Sie ist meine wirkliche Freiheit. Meine Grossartigkeit, meine Preisgabe, mein Atem. Mein Gedanke ist jetzt und ist unlösbar. Ist lustig und kann auf einem Bein hüpfen. Sieht Licht und Dunkelheit. Macht mich fühlen eine dichte Welt. Erzählt mir Geschichten von Haut und Wärme. Reinigt meine Seele, atmet Versöhnung, will Spass haben. Streichelt meine Trauer. Hat die Frechheit, ganz zu sein. Denkt sich selber, pausenlos. Hat wenig Freunde: küsst auch Fremde.
Name: Gelbensander peters clan
Email: Sirpeters@web.de
Datum: Montag, 15 September, 2003 um 20:59:15
Kommentar: Endlich haben wir einblick auf deine aktuellen Werke.Es ist fazinierend zu beobachten in welcher Geschwindigkeit du deine Werke vervollständigst.Wir sind begeistert und stolz auf unseren Opi bzw. Papa.Ein paar mehr Bilder hätten unsere Sehnsucht nach dir jedoch mehr gestillt.Nur von Schmutz bedeckt und so fern von uns, du fehlst uns.Wir schicken dir einen Gruß zu dir nach Carrara und die Gewissheit das wir an dich denken.Dicken Schmatz
Name: Peter
Email: peter.noack@gmx.de
Datum: Samstag, 13 September, 2003 um 03:14:15
Kommentar: Schön deine arbeit aus der ferne betrachten zu können, aber das du jetzt nur um den mann kümmerst... naja das wird schon wieder. ;-))) Axel, ich hoffe dass freiburg auf deiner heimfahrt liegt.
Name: Rahel
Datum: Freitag, 5 September, 2003 um 20:40:45
Kommentar: wow, Axel, was für ein rücken!! zum reinbeissen, diese frau ist sowas von süss: entspannt und spannungsvoll, gleichzeitig. bin mal neugierig, wie aus dem embrio-mann der mann sihc rauspult (mit diener hilfe, logischerweise). weiterhin zeit und spass und mach mir doch auch mal so ein knie... einfach so zum entzücken...
Name: Rahel
Datum: Dienstag, 2 September, 2003 um 19:16:19
Kommentar: es scheint mir, du kommst gut vorwärts, Axel, das freut mich... wieder mal ein kleiner gute-nacht-text von mir:-----Das Land der Liebe kann überall sein. Es fängt an, manchmal wie ein flüchtiger Gedanke, wie ein dünner Seufzer, wie ein Lächeln in einem ernsten Gesicht. Ein Liedfetzen, mit dem Wind vorbeigeweht. Eine Berührung, wie Korn gestreut. Niemand hat das Land der Liebe für immer, eher, dass wir alle uns darum bemühen. Schön, wenn sich wieder ein paar Fäden verflechten zum Muster, das zu diesem Land führt. Der Weg ist weniger ein Tun als vielmehr ein Zulassen. Die Fähigkeit, das Glitzern der Sterne nicht als Zufall abzutun. Das Wissen um das Leuchten in einem Paar Augen. Die Gelassenheit, die wie ein warmer Strom durch einen hindurchfliesst. Die Gedanken, die am liebsten beim Alleinsein kommen. Die Lust, deine weiche warme Haut zu küssen.
Name: Rahel
Email: rahelmueller@gmx.net
Datum: Freitag, 29 August, 2003 um 22:41:33
Kommentar: heute einfach ein ganz kleiner text, so zum einschlafen, sanft... ---------Als die Welt erschaffen wurde, war am Ende noch ganz viel Wasser übrig. Das Wasser mit seinen unendlich vielen Tröpfchen hing wie ein feiner Schleier über allem, und das Ganze sah aus wie ein grosses, wogendes Regenbogenspiel. Als schliesslich jemand kam und die Tröpfchen auf eine lange Schnur auffädelte, war die schönste Regenbogenkette entstanden, die je gesehen wurde. Sie war so lang, dass man darin alle Sterne der Welt einwickeln konnte. Sie war so dünn und zart und glänzend und farbig, dass die Wesen aller Planeten seufzten, und sich hinsetzen mussten, weil sie von ihrer Schönheit so berührt waren. Die Regenbogenwasserkette verband Alles mit Allem. Immer wieder machten sich Wesen von irgendwoher der Kette entlang auf den Weg, um andere Sterne und Planeten zu besuchen, und um andere Wesen kennenzulernen. Heute gerade habe ich auf diese Weise einen Stern, der sehr weit von unserer Erde entfernt liegt besucht, und die lustigen Mémés kennengelernt: fast wäre ich nicht mehr nach Hause gekommen, weil wir derartig ausgiebig miteinander gelacht haben. Egal was die Mémés tun oder sagen, es bringt sie und andere einfach zum Lachen. Meistens halten sie sich den Bauch. Ich werde sie bei Gelegenheit wieder besuchen.
Name: andre kalunga peters
Email: andre.kalunga@t-online.de
Datum: Donnerstag, 28 August, 2003 um 14:08:50
Kommentar: Hallo du! Mit viel neid shaue ich zu , und vertröste mich mit mein jetzigen ausflug nach polen, um an den internationalen bildhauer symposium teil zu nehmen. Natürlich würde ich gerne an deiner seite stehen, und meinen arbeiten im kopf nach gehen. Bin trotz an deiner seite, wenn auch nur durch dieses "portal". Alles weitere im privaten brief in deiner mailbox später!! Liebe grüße von Petra u. Steffie) p.s. habe jetzt auch digital camera, also mach dich auf bilder gefasst! alles liebe noch mal, ein schluck ammareto auf dich und deine arbeit! andre.xxxxx
Name: daniel
Email: fuchswolf@hotmail.com
Datum: Dienstag, 26 August, 2003 um 17:45:13
Kommentar: hallo Ich würde gern wissen ob Sie Steinmetz gelernt haben,oder haben Sie Freie Kunst studiert. Mögen Sie Brancusi, oder wen denn sonst... Warum ausser dem Geld arbeiten Sie so wie Sie arbeiten? Ich bin ein Bekannter von Ella, und würde mich dafür interessieren Gruss
Name: Rahel
Email: rahelmueller@gmx.net
Datum: Montag, 25 August, 2003 um 21:38:45
Kommentar: lieber Axel habe mich gefreut, deine site anzuschauen, und es ist spannend, die entstehungsgeschichten mitverfolgen zu können. auch ich fiebere nun mit, was die entstehung der beiden brunnenfiguren anbelangt!! der satz "Manchmal wird der Stein größer, indem man ihn kleiner macht..." hat ich schmunzeln lassen in seiner tiefe und dem gelächter, das er enthält. anstelle eines kommentars schick ich dir einen kleinen text von mir: danke fürs mail, trotz deiner gedrängten zeit!! herzlich Rahel Das Dorf In meinem Kopf ganz hinten steht ein Dorf. So wie halt Dörfer stehen, zusammengekauert, hochgemauerte und aneinandergeklebte Häuser, ein wenig Landschaft in- und umwendig, wohlweislich zerteilt von flachen Strassen, ein fades bisschen Himmel darüber, ein Bächlein ohne Quelle, ein bis zwei Gefängnisse, wo wahlweise Gott oder die Kinder so lange wie möglich eingesperrt werden. Die Menschen sollen gut in die netten Häuser passen und sie sollen schauen, dass die Häuser nett und hübsch anzusehen bleiben. Sie sollen sich nicht allzu zahlreich sonderlich hervortun, genügend Bewegungsenergie freisetzen, denn das putzt den Dreck der Gedan-kenverlorenheit und der Träumereien weg. Im Dorf unterscheidet man aus unerfindlichen Gründen zwischen Häusern zum Haben und solchen zum Arbeiten, die aber eigentlich auch zum Haben sind. Häuser zum Spielen gibt es auch immer mehr, die Spiele haben merkwürdigerweise immer mit Gewinn von Zeit zu tun. So langweilig die Zeitgewinnspiele und die ganzen Wettbewerbe sind, so beliebt scheinen sie. Ich bin in einem Dorf, in jedem Dorf, in vielen Dörfern recht und schlecht grossgeworden. Die Grösse wurde in erster Linie als etwas Körperliches und materiell Sichtbares verstanden und die Wahrheit schien mir schon früh ein simpler Mehrheitsbeschluss zu sein. Die Erlebnisse im Dorf ordnen sich mit erschreckender Häufigkeit der Bedeutungslosigkeit einer Zeitungsmeldung unter. Die Zeitungen machen den Leuten das Leben so süss wie die Bäcker: und weltmännisch. Die Frauen lesen auch Zeitung, seit sies dürfen, man kann auch Brot in Zeitung wickeln. Im Namen des Dorfes, wir sind Welt. Das Dorf hat mich geprägt, wünschte mich als eine der Ihren zu haben, ist in meinem Kopf drin: spucke es durch mehr und mehr Worte wieder zum Munde heraus. Bin immer noch mittendrin und war noch nie eine der Ihren. Habe von klein auf Ohren und Augen nur für die Ränder der Dinge und Gaukler und Matrosen gehabt. Ich schaue in mein winzigklein Dorf hinten in meinem Kopf: die einzige Möglichkeit oder Wahrscheinlichkeit, das Dorf endlich vergessen zu können ist, darüber zu schreiben. Die Begriffe wie schwere Steine von der Zunge ziehen. Mögen die Worte, die geschriebenen, den Part des Erinnerns verwalten, so sie können und wollen... Rufe den Matrosen, den einzigen, der nicht lügen muss. Der Matrose, ein Liebhaber von Meeren und Gewässern ist leider meistens weg. Im Wegsein ist er inniger Sehnsucht und tiefer Liebe fähig. Ich fahre in Gedanken zur See, hinterlasse dem Dorf oder mir ein paar Spuren und wage, einst fast vollständig der Sprache beraubt, die verstreute Seele wieder einzusammeln mit dem Hauch der Elemente und im Wehen flüchtiger Momente. Sooft ich auch scheitere, halte ich unterwegs das Glück doch in dünnen Fetzen mit zitternden Händen. Dem Dorf ist das Flüchtige kein Haus zu bauen. Dem Dorf ist das Glück kein schwankendes und schlingerndes Schiff. Dem Dorf sind Matrosen Verräter, die weggehen und über die man nicht spricht: auch weil man nicht zu sprechen gelernt hat. Im Dorf ist das soziale Leben wohlgeordnet, wenn nicht gar übersichtlich. Die Hierarchie ist noch immer die gottgewollte, gottverdammte alte Hierarchie der Patriarchen, die nie vom Zustand des ewigen Sohnes in den des Vaters gewechselt haben: obwohl sie so tun als ob. Wie wir alle von klein auf aufs Gemeinste erzogen sind, so zu tun als ob. Irgendwann kann man das dann schon ziemlich gut, die es weniger gut können, müssen halt noch üben. Mein Vater liegt im Sterben: wie alle Väter stirbt er qualvoll langsam. Die Mütter leben am längsten, weil sie für andere leben. Das ist für andere sehr bequem. Die Kinder kratzen an allem, was sie finden, wenn sie müde davon sind, werden sie erwachsen. Letztlich sterben alle an der gegenseitigen Gleichgültigkeit. Matrosen, Gaukler, Zigeuner und Schaumschläger werden nie erwachsen, wir wachsen einfach mit Flüssen, Seen, Meeren und Gauklerzügen aus dem Dorf heraus und spülen die Spuren unserer Schatten in die Weite, schnuppern nach dem Unbekannten, träumen auf Schiffen herum, hüllen uns in Glitzern und Flunkern und geben dem ein Gesicht, was aus uns herauslächelt. Heute spricht man wieder gerne vom Dorf, man nennt die Welt das globale Dorf: eine gelungene Folge von Werbung, welche die Leere erkannte und mit einem verwirrend unübersichtlichen Zeit-verlierspielchen bis zum Rande hin wieder auffüllte. Jetzt droht die Gefahr des unübersichtlichen Überlaufens, aber auch das wird ver-schleiert und entschärft. Der Wunsch nach Freiheit wird einmal mehr mit der Angst davor in Schach gehalten. Es verdienen jetzt schon fast alle anständig, nachdem schon immer fast alle anständig gelebt haben, so anständig und inständig anstehend an alles Vorgegebene. Die vorgehaltene Hand verbirgt die Ambivalenz, die Wut, die Gier, den Neid, die Langeweile und die Ohnmacht. Die meisten Dörfler stehen weit und weiter hinten hinter ihrer vorgehaltenen Hand, während sie mit der anderen Dinge zählen. Dinge zählen, das ist etwas, was Dorfbewohner unheimlich gerne machen. Sie werden nie so richtig satt davon. Die Hand, die sich selber gereicht, sich schon fast genügt, die Hand, die langsam an Vorhaltungen stirbt. Weise waren früher die Alten, die Ältesten, heute sind sie ein- oder ausgeliefert. Manche sind bestenfalls ausgewandert. Sie schreiben zeitweilig Karten, die sie in anderen Dörfern gekauft haben. Darum sind das Posten und die Post, der Pfosten und die Pforten so wichtig. Heute sind wir endlich Individuen, die Freiheit geniessen. Das Individuum geniesst die Freiheit, indem es konsumiert. Das macht dem Individuum viel Spass, und wenn nicht, geht es halt durch alle Stadien der Angst und Verlassenheit hindurch, um geläutert dann doch wieder in die Gemeinschaft der Konsumenten (denn so heissen Dorfbewohner im globalen Dorf) aufgenommen zu werden. Viele rennen in die grösseren Dörfer, weil diese die besseren Wer-bungen haben. Geworben wird für alles, was überflüssig ist. Das Individuum geniesst dort noch mehr Freiheit. Das macht es, indem es ziemlich viel Zeit in den Häusern zum Arbeiten und Spielen, und wenig in den Häusern zum Haben verbringt. Aber wie gesagt, diese Häuser sind leicht und angenehm zu verwechseln. Ich rufe die Matrosen, die Zigeuner, die einzigen, die nicht lügen müssen, aber können. Die, welche mit dem Wasser gehen und selten wiederkommen. Denen der Sturm in die Segel fährt und die, wenn sie lieben, es ohne vorgehaltene und Dinge zählende Hände tun. Und die mich und sich mit ihren Lügen und Sternenaugen zum Lachen bringen: Kinder der Freude jenseits der Gefängnisse. Nun denn: so rolle ich den Stein meiner Geschichte den Berg herunter, haarscharf am Dorf vorbei...
Name: Matthias
Email: mkesselring@netservice-kesselring.de
Datum: Donnerstag, 21 August, 2003 um 15:34:13
Kommentar: Hallo du Wahl-Italiener ... wünsche Dir eine recht produktive Phase! Und immer schön Bilder machen, damit wir sehen können wie's läuft ;-) Viele Grüße Matthias
Name: Katrin Dunkel und Johannes Dienstl
Email: DD-Consulting
Datum: Dienstag, 22 Juli, 2003 um 09:13:10
Kommentar: Lieber Axel Liebe Grüße aus Weimar-Daasdorf !!!
Name: Matthias
Email: m.kesselring@netservice-kesselring.de
Datum: Montag, 9 Juni, 2003 um 11:03:17
Kommentar: Hallo Axel, Du bist jetzt auch bei Ute verlinkt. Schöne Grüße! M.
Name: Klaus-Dieter Feige
Email: kdf@compuwelt.de
Datum: Sonntag, 8 Juni, 2003 um 17:58:02
Kommentar: Hallo Axel, schön so etwas an Deinem Schaffen teilhaben zu können. Der Ausflug in Marmor ist sehr beeindruckend. Beste Grüße von kdf
Name: Axel
Email: axel@updevilla.de
Datum: Dienstag, 27 Mai, 2003 um 23:09:25
Kommentar: Das ist nur ein Versuch fürs Gästebuch